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Licht- und Farbtherapie

 

Am bekanntesten ist die Anwendung der Lichttherapie bei der Behandlung der Winterdepression. Aber auch bei Schlafstörungen, PMS ("Tage vor den Tagen") und weitere Beschwerden, die mit einer Niedergeschlagenheit einhergehen, kann die Lichttherapie schonend, fast nebenwirkungsfrei und schnell helfen. Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit können sich innerhalb weniger Tagen verbessern.

    Die Lichttherapie kann vorbeugen und nachhaltig heilen bei ...
   

... Schlafstörungen (Störung des Schlaf-Wach-Rhytmus)

Menschen, die unter einem unregelmäßigem Schlaf-Wach-Rhytmus leiden, sind tagsüber oft so müde, daß sie schlafen müssen und kommen dann nachts nicht zur Ruhe. Andere Menschen leiden unter dem Syndrom der verzögerten Schlafphasen, können erst sehr spät einschlafen und sind weit in den Tag hinein müde und inaktiv.
Extreme Morgentypen plagen sich mit vorverlagerten Schlafphasen, ermüden abends allzu schnell und wachen extrem früh auf. Ein möglicher Grund:
Die durchschnittlichen Beleuchtungsstärken am Arbeitsplatz oder zu Hause (ca. 500 Lux) sind zwar völlig ausreichend, um z.B. zu lesen. Das reicht aber bei weitem nicht aus, um Hormone und Neurotransmitter im Gerhirn maßgeblich zu beeinflussen (ab 2500 Lux).

Die Folge: Weil es für unser Gehirn auch am Tage Nacht bleibt, kommt unser Rhytmus durcheinander, die Leistungsfähigkeit sinkt, soziale Konflikte häufen sich.


... bei "Tagen vor den Tagen" (Prämenstruelles Syndrom)

Mehr als die Hälfte aller Frauen über 30 Jahren leidet ca. 1 Woche vor dem Eintritt Ihrer Periode unter erheblichen körperlichen und psychischen Beschwerden. Die Beeinträchtigungen (Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Schwunglosigkeit, Schmerzen verschiedener Art u.a.m.) sind oft sehr stark.


Warum uns Lichtmangel krank machen kann. Wie die Lichttherapie vorbeugend und heilend wirkt.

Das Licht bestimmt unseren Rhythmus.


Heute wissen wir, daß Licht für viele Abläufe im Körper als Zeitgeber wirkt. Dabei gelangt das helle Tageslicht über das Auge und die Sehnerven in Form elektrischer Impulse zur "inneren Uhr" unseres Gehirns, dem Nucleus suprachiasmaticus, SCN (Zellkern im Gehirn).
Der SCN nutzt die Hell-Dunkel-Informationen und veranlasst andere Hirnstrukturen zur rhythmischen Ausschüttung chemischer Botenstoffe. Dies sind z.B. das Schlafhormon Melatonin einerseits und die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin als "Gute-Stimmung-Macher" andererseits.

Bei Dunkelheit wird müdemachendes Melatonin produziert, bei genügend Licht wird die Produktion gestoppt.

Geraten wir durch Lichtmangel aus dem Rhythmus, kann es zu Krankheiten und Befindensstörungen kommen.


Die Raumbeleuchtung ist stets viel zu dunkel!

Wir leben hauptsächtlich in geschlossenen Räumen. Hier herrscht eine durchschnittliche Beleuchtungsstärke von ca. 500 Lux. Das empfinden wir zwar als hell, es ist aber viel zu wenig, um für den Körper ein effektiver Zeitgeber zu sein. Diese komplexen Abläufe funktionieren erst, wenn Licht in einer Beleuchtungsstärke von 2.500 - 10.000 Lux für täglich 0,5 bis 2 Stunden vorhanden ist.

Viele Menschen reagieren auf die relative Dunkelheit sehr sensibel. Besonders im Herbst und im Winter. Man steht bei künstlichem Licht auf, arbeitet tagsüber bei etwa 500 Lux und geht bei Dämmerung wieder nach Hause. Aus Folge kann sich eine Winterdrepession mit Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit, verringerter Leistungsfähigkeit und anderen körperlichen Symptomen entwickeln.

Aber auch im Sommer kann durch entsprechende Arbeitsbedingungen und Lebensgewohnheiten Lichtmangel herrschen und z.B. zu Schlafstörungen führen.


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